West Coast : Mellow Gold

Mellow Gold

EUR 1,45

  1. Pay No Mind
  2. Pay No Mind (Snnozer)
  3. Whiskeyclone, Hotel City 1997
  4. Whiskeyclone, Hotel City 1997
  5. Truckdrivin Neighbors Downstairs
  6. Truckdrivin Neighbors Downstairs (Yellow Sweat)
  7. Sweet Sunshine
  8. Steal My Body Home
  9. Steal My Body Home
  10. Nitemare Hippy Girl
  11. Mutherfuker
  12. Blackhole

MELLOW GOLD

gutes Debütalbum - Ich habe mir das Album wegen des Hits Im am Loser gekauft. Mit gefällt dieser canabisschwangere Sound von Beck. Da nimmt mans mit den passenden Töne nicht so genau und der Gesang erinnert an einen weinerlichen Teenager. Passt auch irgenwie zur Null-Bock Generation aus den 90er. Auch das Lied Nightmare Hipiegirl ist ein gelungenes Lied. Für ein Erstlingswerk wirklich gute Mucke, Allerdings finde ich persönlich das 2. Album Odely besser deshalb muß ich einen Stern abziehen.

Kaum zu glauben... - Dankbar bin ich ihm, dem kleinen Mann mit den genialen Hirnwindungen, sowohl für das Unbehagen welches mir bereits die ersten Klänge dieser geradezu unverschämten Scheibe einflösten, als auch für das anschließende Gefühl der Bereicherung. Ohne jede Rücksicht auf Erwartungen, Harmonien oder die Gefühle der so anspruchvollen Hörergemeinde lebt er seine Kunst voll aus- und kommt somit als Einziger nach langer Zeit der eigentlichen Bedeutung dieses Wortes nach. So anstößig die Klänge, so schmerzhaft die Melodien, Beck ist in seiner Gleichgültigkeit aller musikalischen Grenzen gegenüber geradezu unwiderstehlich! Es liefert sich aus, wer sich auf ihn einlässt und erfährt eine Erweiterung seines Musik- empfindens die im kommerziellen Sumpf glattpolierter Einfallslosigkeit ihresgleichen sucht!

Unbeschwertheit - Wenngleich die Ideen eines der kreativsten Künstler der 90er auf seinen späteren Meisterwerken, insbesondere auf Odelay wesentlich reifer wirken, so muss man schon sagen, dass bereits Mellow Gold nur so strotzt vor Einfallsreichtum. Low Fidelity. Einfach nur cool, wenn Beck die Stile mixt, seine Stimme bis zur Unkenntlichkeit verfremdet und mal bluesig wirkt, dann aber wieder den Hip-Hopper raushängen lässt um letztendlich alles und nichts zu sein. Man sollte diese CD nicht auf der Suche nach Hits hören, sondern an der anarchistischen, verpeilten Grundstimmung seinen Spaß haben.

Sehr gelungenes Debut - Schon ein gutes Stück Musik das der Junge Beck Hansen da zusamengemischt hat. Folk, Blues oder Rock diese CD ist irgendwie alles. Die meisten Songs gehören zu meinen absoluten Favoriten. Ob schnell und beschwingt wie in Beercan oder eher ruhig wie in Whiskeyclone, Hotel City 1997. Schade sind nur Totalausfälle wie Sweet Sunshine, bei denen die Garagenstimmung nicht gerade positiv wirkt.

1,5 Hits, mehr nicht! - Fast jeder kennt den Single-Hit Loser. Ein Titel zum Mitsingen und das Tanzbein Schwingen. Wer gehofft hat, daß auf dieser CD noch mehr in Richtung drauf ist, wird leider enttäuscht. Vielmehr als Loser kommt nicht. Da ist vielleicht noch das flotte Beercan. Ansonsten eine Mischung aus Folk, Rock, Blues und was die Musikwelt sonst noch hergibt. Dazu schräge Samples und Beats und fertig ist der eigenwillige und sicherlich gewöhnungsbedürftige Sound des jungen Beck. Der Mann ist experimentierfreudig, doch ist nur einiges wirklich hörenswert. Da wäre dann noch das folkige Nightmare Hippy Girl und Pay No Mind. Also insgesamt 4 annehmbare Stücke, darunter 1,5 Hits. Nicht viel. Aber wer weiß schon wie sich Beck entwickeln wird. Trotz alledem ist sicher: Talent hat der Bursche. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)




Mellow Gold